Werterhaltung

Im baulichen Unterhalt bezeichnet man Massnahmen zum Werterhalt als Instandsetzungsmassnahmen. Um die hohe Qualität unserer Anlagen während ihrer Lebensdauer aufrecht zu erhalten, beurteilen wir periodisch deren Zustand. Neben visuellen Kontrollen führen wir auch maschinelle Überprüfungen durch (messtechnische Zustandserfassung). Die Resultate werden im Sinne des Erhaltungsmanagements durch die Unterhaltsregionen I - IV in einer mehrjährigen, rollenden Bedarfsplanung abgebildet (Mehrjahresprogramm).

Im Gegensatz zu Reparaturen bezeichnet man mit Instandsetzungen grössere Arbeiten. Allerdings verändert sich die Verkehrsinfrastruktur dabei nur unwesentlich. Das heisst, es werden beispielsweise auf einem Strassenabschnitt von mehreren hundert Metern Länge der Deckbelag saniert oder mehrere Belagsschichten, Randabschlüsse und Schachtarmaturen. Solche Bauarbeiten werden unter Oberaufsicht der Unterhaltsregionen von privaten Unternehmen ausgeführt. Bei Fragen rund um die Werterhaltung wenden Sie sich bitte an die Verantwortlichen in der jeweiligen Unterhaltsregion.

Wird die Verkehrsinfrastruktur im grösseren Rahmen ausgebaut, spricht man nicht mehr von Instandsetzungsmassnahmen, sondern von Neu- oder Ausbauprojekten. Solche Projekte fallen in die Zuständigkeit der Abteilung Projektieren und Realisieren und bedürfen mehrheitlich einer Projektfestsetzung gemäss Strassengesetz.