Ingenieur-Stab

Aufgaben und Tätigkeiten

Daten erarbeiten

Die Fachstelle Lärmschutz ist beauftragt, die Lärmschutzverordnung des Bundes (LSV) im Kanton Zürich zu vollziehen. Die LSV basiert auf dem Umweltschutzgesetz und soll vor schädlichem und lästigem Lärm schützen.
Die Fachstelle erarbeitet die benötigten Daten dazu, indem sie die Aussenlärmimmissionen ermittelt. In Katasterform sind die Angaben gesichert, zugänglich und verwendbar.

Was ist ein Lärmkataster?

Lärmbelastungskataster sind Datensammlungen, die Auskunft geben über die Emissionen einer Lärmquelle und die Immissionen bei den angrenzenden Gebäuden. Die Kataster müssen vom Besitzer der lärmerzeugenden Anlage erstellt werden.
Die Fachstelle Lärmschutz des kantonalen Tiefbauamtes ist für den Strassen- und den Schiesslärmkataster verantwortlich.
Jede Person kann die Lärmbelastungskataster einsehen.

Wozu ein Lärmkataster?

Lärmkataster geben Aufschluss über die Lärmsituation und zeigen, wo Massnahmen notwendig sind. Sie sind öffentlich und bilden die Basis der Sanierungsprogramme.

Was sind die rechtlichen Grundlagen?

Basis für den Auftrag ist das vom Schweizer Souverän beschlossene Umweltschutzgesetz (USG) vom 7. Oktober 1983, das unter anderem vor Lärm schützen soll.
Der Bundesrat hat das Gesetz mit der Lärmschutz-Verordnung (LSV) vom 15. Dezember 1986 für die Umsetzung durch die kantonalen Verwaltungen konkretisiert.

Die verschiedenen allgemeinen und speziellen Bestimmungen von Gesetz und Verordnung wurden und werden im Kanton Zürich durch Regierungsratsbeschlüsse, Weisungen sowie interne und externe Leitfäden laufend verfeinert und aktualisiert, um immer einen möglichst praxisnahen Vollzug bei den Lärmbelastungskatastern zu garantieren.

Vom Emissions-...

Aus Grunddaten (Anzahl Lastwagen und Personenwagen, Geschwindigkeit, Steigung und anderes) werden abschnittsweise die Strassenlärm-Emissionspegel ermittelt. Festgehalten werden diese Daten im Emissionskataster. Er wird laufend aktualisiert und ergänzt.
Die Daten der Schiessanlagen werden durch Betriebserhebungen periodisch erfasst und berechnet.

Der Zugriff auf die aktuell gültigen Emissionsdaten von Autobahnen, Staatsstrassen und Schiessanlagen ist für den ganzen Kanton via Lärminformationssystem online organisiert. Die Daten sind unter anderem Grundlage für Immissionsberechnungen im Rahmen von Planungen und Baubewilligungsverfahren.

Die Emissionskataster werden laufend aktualisiert und ergänzt.

Als Anlagehalter sind die SBB und die Flughafen- bzw. Flugplatzbetreiber für ihre Kataster zuständig.

...über den Immissions-...

Wie laut es am Haus ist, das 10 Meter oder mehr von der Lärmquelle entfernt steht, beantwort der Immissionskataster. Der Immissionspegel ist kleiner als der Emissionspegel, wegen dem Abstand und eventuell vorhandener Hindernisse zwischen Quelle und Empfangspunkt. Unter Berücksichtigung der massgeblichen Faktoren (Abstand Lärmquelle - Empfangspunkt, Hindernisse auf dem Ausbreitungsweg, Reflexionen) wird ein elektronischer Immissionskataster erstellt. Er basiert auf dem Geografischen Informationssystem (GIS) des Kantons.

...zum Lärmübersichtskataster

Der Lärm-Übersichtskataster (LUK) stellt die Gesamt-Lärmbelastung in den Zürcher Gemeinden dar. Erfasst wird der Strassenverkehrslärm und der allgemeine Grund- und Quartierlärm.

Kontakt

Urs Waldner

Bereichsleiter
Kulturingenieur Richtung Umweltingenieur ETH

WT 706

Telefon 043 259 55 21

E-Mail

Die Fachstelle Lärmschutz ist beauftragt, die Lärmschutzverordnung des Bundes (LSV) im Kanton Zürich zu vollziehen. Die LSV basiert auf dem Umweltschutzgesetz und soll vor schädlichem und lästigem Lärm schützen.
Die Fachstelle erarbeitet die benötigten Daten dazu, indem sie die Aussenlärmimmissionen ermittelt.
In bestimmten Situationen sind Messungen angebracht.

Warum misst man Lärm?

Gemessen wird der Lärm nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel dort, wo es komplexe Situationen zu erfassen gilt oder wo die Wirkung von Massnahmen kontrolliert werden muss. Lärmberechnungen beispielsweise, welche auf Verkehrszählungen basieren, lassen sich durch Lärmmessungen ergänzen.
Es ist die Aufgabe der Fachstelle, Lärmbetroffenen zu helfen. Trotzdem kann sie nicht jedes Lärmproblem im Detail untersuchen. In ganz speziellen Fällen wird sich vielleicht eine Messung als sinnvoll erweisen.
Für die meisten individuellen Lärmprobleme bringen Messungen keine Lösung, da es keine Grenzwerte gibt, mit denen die Messwerte verglichen werden können. Lärmmessungen werden deshalb sehr zurückhaltend durchgeführt.
Informationen zur Lärmsituation entlang von Strassen, Bahnen und in der Nähe von Schiessanlagen sind jederzeit online erhältlich, Auskünfte zur Lärmsituation im Bereich des Flughafens Zürich sind via E-Mail erhältlich.

Was sind die rechtlichen Grundlagen?

Basis für den Auftrag ist das vom Schweizer Souverän beschlossene Umweltschutzgesetz (USG) vom 7. Oktober 1983, das unter anderem vor Lärm schützen soll.
Der Bundesrat hat das Gesetz mit der Lärmschutz-Verordnung (LSV) vom 15. Dezember 1986 für die Umsetzung durch die kantonalen Verwaltungen konkretisiert.

Die verschiedenen allgemeinen und speziellen Bestimmungen von Gesetz und Verordnung wurden und werden im Kanton Zürich durch Regierungsratsbeschlüsse, Weisungen sowie interne und externe Leitfäden laufend verfeinert und aktualisiert, um immer einen möglichst praxisnahen Vollzug bei Lärmmessungen zu garantieren.

Wie misst man Lärm?

Das Instrument heisst Schallpegelmesser und misst die Schallintensität in Dezibel. Der Pegel wird normalerweise so bewertet, dass er dem Hörempfinden des Menschen entspricht (A-Filter).
Man unterscheidet zwei Arten von Messungen: Die Kurzzeit- und die Langzeitmessung.
Erstere dauert zwei mal 15 Minuten und wird vor allem bei Strassenlärm angewendet. Sie kommt beispielsweise zum Zuge, wenn mit mehreren Messpositionen die Verteilung einer konstanten Lärmbelastung ermittelt werden soll.
Bei Baulärm und überall dort, wo Immissionen unregelmässig auftreten, wird eine Langzeitmessung von einem Tag bis zu mehreren Wochen durchgeführt.

Wo und wann wird gemessen?

Ist eine Messung notwendig, so werden vorerst Messart und repräsentativer Zeitpunkt festgelegt. Gemessen wird im offenen Fenster des zu untersuchenden lärmempfindlichen Raumes. Eine spezielle Messmethode gestattet auch das Anbringen des Mikrofons am geschlossenen Fenster oder an der Aussenwand eines Gebäudes.

Was geschieht mit den Messdaten?

Die Messdaten werden aufgezeichnet, im Labor ausgewertet und in einem Messbericht zusammengefasst.

Die Ergebnisse

  • erlauben eine Beurteilung, ob die Grenzwerte eingehalten sind.
  • sind eine Grundlage für die Lärmsanierungsprogramme.
  • ermöglichen die Projektierung von Massnahmen (z. B. Dämme, Wände, lärmarme Strassenbeläge).

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Martin Wehrle

Umweltingenieur ETH
WT 709

Belastung regeln

Die Fachstelle Lärmschutz ist beauftragt, die Lärmschutzverordnung des Bundes (LSV) im Kanton Zürich zu vollziehen. Die LSV basiert auf dem Umweltschutzgesetz und soll vor schädlichem und lästigem Lärm schützen.
Die Fachstelle prüft die Begrenzung von Aussenlärmemissionen, die beim Bau und Betrieb neuer Anlagen erzeugt werden.

Welche Projekte werden beurteilt?

Geprüft werden Umweltverträglichkeitsberichte, in denen der Umweltbereich Lärm (Verkehrslärm, Schiesslärm, Baulärm) thematisiert wird.

Was sind die rechtlichen Grundlagen?

Basis für den Auftrag ist das vom Schweizer Souverän beschlossene Umweltschutzgesetz (USG) vom 7. Oktober 1983, das unter anderem vor Lärm schützen soll.
Der Bundesrat hat das Gesetz mit der Lärmschutz-Verordnung (LSV) vom 15. Dezember 1986 für die Umsetzung durch die kantonalen Verwaltungen konkretisiert.

Die verschiedenen allgemeinen und speziellen Bestimmungen von Gesetz und Verordnung wurden und werden im Kanton Zürich durch Regierungsratsbeschlüsse, Weisungen sowie interne und externe Leitfäden laufend verfeinert und aktualisiert, um immer einen möglichst praxisnahen Vollzug bei der Prüfung von Umweltverträglichkeitsberichten zu garantieren.

Was wird geprüft?

Der Bericht muss bezüglich Lärm vollständig und sachlich richtig sein und das Projekt den Vorschriften der Umweltschutzgesetzgebung entsprechen. Wenn nötig werden Auflagen und Bedingungen beantragt.

Für Fragen zum Gewerbelärm ist das Amt für Wirtschaft und Arbeit zuständig.

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Daniela Kauf

Dipl. Geographin UZH

WT 710

Telefon 043 259 55 27

E-Mail

Die Fachstelle Lärmschutz ist beauftragt, die Lärmschutzverordnung des Bundes (LSV) im Kanton Zürich zu vollziehen. Die LSV basiert auf dem Umweltschutzgesetz und soll vor schädlichem und lästigem Lärm schützen.
Die Fachstelle prüft die Ausscheidung und Ausgestaltung von Bauzonen in lärmbelasteten Gebieten.

 

Welche Projekte werden beurteilt?

Die Fachstelle Lärmschutz prüft regionale und kommunale Richtpläne, Bau- und Zonenordnungen (BZO), Gestaltungspläne sowie Quartierpläne an Lagen mit möglichen Überschreitungen von Planungsgrenzwerten auf die Einhaltung der Lärmschutzgesetzgebung.

Was sind die rechtlichen Grundlagen?

Basis für den Auftrag ist das vom Schweizer Souverän beschlossene Umweltschutzgesetz (USG) vom 7. Oktober 1983, das unter anderem vor Lärm schützen soll.
Der Bundesrat hat das Gesetz mit der Lärmschutz-Verordnung (LSV) vom 15. Dezember 1986 für die Umsetzung durch die kantonalen Verwaltungen konkretisiert.

Die verschiedenen allgemeinen und speziellen Bestimmungen von Gesetz und Verordnung wurden und werden im Kanton Zürich durch Regierungsratsbeschlüsse, Weisungen sowie interne und externe Leitfäden laufend verfeinert und aktualisiert, um immer einen möglichst praxisnahen Vollzug bei der Prüfung von raumplanerischen Vorhaben zu garantieren.

Was wird geprüft?

Bei BZO-Revisionen, Gestaltungsplänen und Quartierplänen wird die Lärmsituation beurteilt, die nutzungskonforme Zuordnung der Empfindlichkeitsstufen geprüft und festgelegt, ob die Immissionsgrenzwerte oder die Planungswerte einzuhalten sind.
Anschliessend wird geprüft, inwieweit die massgebenden Grenzwerte eingehalten sind oder ob sie mit planerischen, gestalterischen oder baulichen Massnahmen eingehalten werden können.

Übergeordnete Planungen wie die Richtplanung oder Verkehrskonzepte werden hinsichtlich Lärmvorsorge geprüft. Beurteilt werden neue lärmerzeugende Anlagen und Massnahmen zur Lärmreduktion durch Siedlungs- und Verkehrsplanung.

Kontakt

Thomas Gastberger

Bereichsleiter
Dipl. Geograph UZH

WT 712

Die Fachstelle Lärmschutz ist beauftragt, die Lärmschutzverordnung des Bundes (LSV) im Kanton Zürich zu vollziehen. Die LSV basiert auf dem Umweltschutzgesetz und soll vor schädlichem und lästigem Lärm schützen.
Die Fachstelle prüft Baugesuche für Gebäude, die lärmempfindliche Räume enthalten und in lärmbelasteten Gebieten liegen, und sie macht Auflagen im Schallschutz.

Welche Projekte werden beurteilt?

Die Fachstelle Lärmschutz prüft Baugesuche an Lagen mit möglichen Überschreitungen von Immissionsgrenzwerten auf die Einhaltung der Lärmschutzgesetzgebung.

Was sind die rechtlichen Grundlagen?

Basis für den Auftrag ist das vom Schweizer Souverän beschlossene Umweltschutzgesetz (USG) vom 7. Oktober 1983, das unter anderem vor Lärm schützen soll.
Der Bundesrat hat das Gesetz mit der Lärmschutz-Verordnung (LSV) vom 15. Dezember 1986 für die Umsetzung durch die kantonalen Verwaltungen konkretisiert.

Die verschiedenen allgemeinen und speziellen Bestimmungen von Gesetz und Verordnung wurden und werden im Kanton Zürich durch Regierungsratsbeschlüsse, Weisungen sowie interne und externe Leitfäden laufend verfeinert und aktualisiert, um immer einen möglichst praxisnahen Vollzug bei der Prüfung von Baugesuchen zu garantieren.

Was wird geprüft?

Die Immissionsgrenzwerte müssen eingehalten werden. Ausnahmsweise kann an der Errichtung des Gebäudes ein den Lärmschutz überwiegendes Interesse gewährt werden.

Der Schallschutz muss den Anforderungen entsprechen. Es gelten beim Lärm des Flughafens Zürich die erhöhten Anforderungen, beim Lärm der Strassen, der Bahnen und der Schiessanlagen die Mindestanforderungen nach der SIA-Norm 181. Bei hohen Belastungen verschärft die Fals die Anforderungen an die Schalldämmung der Aussenbauteile angemessen. Die Anforderungen gelten auch für Aussenbauteile, die umgebaut, ersetzt oder neu eingebaut werden. Die Fachstelle Lärmschutz überantwortet die Prüfung, ob die Schallschutzmassnahmen die Anforderungen nach Abschluss der Bauarbeiten erfüllen, der Privaten Kontrolle.

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Martin Wehrle

Umweltingenieur ETH
WT 709

Anlagen beruhigen

Die Fachstelle Lärmschutz ist beauftragt, die Lärmschutzverordnung des Bundes (LSV) im Kanton Zürich zu vollziehen. Die LSV basiert auf dem Umweltschutzgesetz und soll vor schädlichem und lästigem Lärm schützen.
Die Fachstelle arbeitet in diesem Sinne an der Begrenzung des Lärms bestehender Strassen und am Schallschutz der betroffenen Gebäude.

Was wird saniert?

Die Fachstelle Lärmschutz führt die Lärmsanierung der Staatsstrassen durch. Im Auftrag des Bundesamt für Strassen ASTRA führt sie die Lärmsanierung einiger Autobahnabschnitte zu Ende.

Was sind die rechtlichen Grundlagen?

Basis für den Auftrag ist das vom Schweizer Souverän beschlossene Umweltschutzgesetz (USG) vom 7. Oktober 1983, das unter anderem vor Lärm schützen soll.
Der Bundesrat hat das Gesetz mit der Lärmschutz-Verordnung (LSV) vom 15. Dezember 1986 für die Umsetzung durch die kantonalen Verwaltungen konkretisiert.

Die verschiedenen allgemeinen und speziellen Bestimmungen von Gesetz und Verordnung wurden und werden im Kanton Zürich durch Regierungsratsbeschlüsse, Weisungen sowie interne und externe Leitfäden laufend verfeinert und aktualisiert, um immer einen möglichst praxisnahen Vollzug bei der Lärmsanierung der Staatsstrassen (und Autobahnen) im Kanton zu garantieren.

Wie wird saniert?


An Abschnitten mit Grenzwertüberschreitungen werden die Emissionen von Staatsstrassen und Autobahnen durch bauliche Massnahmen reduziert. Wo dies nicht machbar ist, sind Schallschutzfenster als Ersatzmassnahmen angebracht.

Kontakt

Gian-Reto Fasciati

Bereichsleiter
Dipl. Natw. ETH

WT 704

Die Fachstelle Lärmschutz ist beauftragt, die Lärmschutzverordnung des Bundes (LSV) im Kanton Zürich zu vollziehen. Die LSV basiert auf dem Umweltschutzgesetz und soll vor schädlichem und lästigem Lärm schützen.
Die Fachstelle arbeitet in diesem Sinne am Schallschutz der vom Eisenbahnlärm betroffenen Gebäude.

Was wird saniert?

Im Auftrag des Bundesamtes für Verkehrs BAV betreut die Fachstelle Lärmschutz die Lärmsanierung der Eisenbahnstrecken im Kanton.

Was sind die rechtlichen Grundlagen?

Basis für den Auftrag ist das vom Schweizer Souverän beschlossene Umweltschutzgesetz (USG) vom 7. Oktober 1983, das unter anderem vor Lärm schützen soll.
Der Bundesrat hat das Gesetz mit der Lärmschutz-Verordnung (LSV) vom 15. Dezember 1986 für die Umsetzung durch die kantonalen Verwaltungen konkretisiert.

Die verschiedenen allgemeinen und speziellen Bestimmungen von Gesetz und Verordnung wurden und werden im Kanton Zürich durch Regierungsratsbeschlüsse, Weisungen sowie interne und externe Leitfäden laufend verfeinert und aktualisiert, um immer einen möglichst praxisnahen Vollzug bei der Lärmsanierung der Eisenbahnstrecken im Kanton zu garantieren.

Wie wird saniert?

An Abschnitten mit Grenzwertüberschreitungen werden die Emissionen von Bahnanlagen durch bauliche Massnahmen reduziert. Wo dies nicht machbar ist, sind Schallschutzfenster als Ersatzmassnahmen angebracht.

Kontakt

Werner Moser

WT 701

Telefon 043 259 55 15

E-Mail

Die Fachstelle Lärmschutz ist beauftragt, die Lärmschutzverordnung des Bundes (LSV) im Kanton Zürich zu vollziehen. Die LSV basiert auf dem Umweltschutzgesetz und soll vor schädlichem und lästigem Lärm schützen.
Die Fachstelle gewährleistet in diesem Sinne die Begrenzung des Lärms der Schiessanlagen und den Schallschutz der betroffenen Gebäude.

Was wird saniert?

In vielen Gemeinde stehen Schiessanlagen für verschiedene Waffenkategorien. Geschossen wird im Interesse der Landesverteidigung, aber auch als Freizeitbeschäftigung und Sport.
Nur wenige Anlagen sind so plaziert, dass ihr Lärm niemanden stört. Sanierungsfälle indes gibt es praktisch keine mehr.

Was sind die rechtlichen Grundlagen?

Basis für den Auftrag ist das vom Schweizer Souverän beschlossene Umweltschutzgesetz (USG) vom 7. Oktober 1983, das unter anderem vor Lärm schützen soll.
Der Bundesrat hat das Gesetz mit der Lärmschutz-Verordnung (LSV) vom 15. Dezember 1986 für die Umsetzung durch die kantonalen Verwaltungen konkretisiert.

Die verschiedenen allgemeinen und speziellen Bestimmungen von Gesetz und Verordnung wurden und werden im Kanton Zürich durch Regierungsratsbeschlüsse, Weisungen sowie interne und externe Leitfäden laufend verfeinert und aktualisiert, um immer einen möglichst praxisnahen Vollzug bei der Lärmsanierung der Schiessanlagen im Kanton zu garantieren.

Wie wird saniert?

Bei allfälligen Grenzwertüberschreitungen werden die Emissionen von Schiessanlagen durch bauliche Massnahmen reduziert. Wo dies nicht machbar ist, sind Schallschutzfenster als Ersatzmassnahmen angebracht.

Kontakt

Tiina-Maria Kunz

Umweltnaturwissenschaftlerin ULS

WT 715

Erkenntnisse schaffen

Die Fachstelle Lärmschutz ist beauftragt, die Lärmschutzverordnung des Bundes (LSV) im Kanton Zürich zu vollziehen. Die LSV basiert auf dem Umweltschutzgesetz und soll vor schädlichem und lästigem Lärm schützen.
Die Fachstelle betreibt Vorsorge im Bereich Lärmschutz, indem sie den Lärm mittels Information und Bildung bekämpft.
Wissen ist Grundlage für das Handeln.

Wozu sensibilisieren?

Lärmschutz beginnt zwischen den Ohren. Erst wenn eine breite Öffentlichkeit den alltäglichen Lärm als Problem für das Wohlbefinden und die Gesundheit - als Lärmstress - erkennt, werden mehr Individuen auch etwas dagegen tun und einen eigenen kleinen Beitrag für mehr Ruhe für alle leisten.
Ruhe als Lebensqualität soll wieder ihren angemessenen Platz in den Köpfen und Seelen der Menschen finden.

Was sind die rechtlichen Grundlagen?

Basis für den Auftrag ist das vom Schweizer Souverän beschlossene Umweltschutzgesetz (USG) vom 7. Oktober 1983, das unter anderem vor Lärm schützen soll.
Der Bundesrat hat das Gesetz mit der Lärmschutz-Verordnung (LSV) vom 15. Dezember 1986 für die Umsetzung durch die kantonalen Verwaltungen konkretisiert.

Die verschiedenen allgemeinen und speziellen Bestimmungen von Gesetz und Verordnung wurden und werden im Kanton Zürich durch Regierungsratsbeschlüsse, Weisungen sowie interne und externe Leitfäden laufend verfeinert und aktualisiert, um immer einen möglichst praxisnahen Vollzug zu garantieren. Vorsorge und Lärmbekämpfung an der Quelle mit den Werkzeugen der Information sind hierfür wertvolle Ergänzung.

Wie sensibilisieren?

Die Fachstelle soll und will informieren und sensibilisieren. Sie vermittelt auf verständliche Art und Weise Wissen und mehr Bewusstsein in Sachen Lärm und Lärmschutz.
Neben den gedruckten Publikationen und dem umfassenden Angebot an Informationen auf dieser und anderen Websites offeriert sie Lärmvorträge für Schulen, führt Einsätze des Lärmdisplays in den Gemeinden durch und gibt telefonisch und elektronisch Auskunft bei allen möglichen und unmöglichen Lärmsorgen.

Kontakt

Daniel Aebli

Dipl. Ing. ETH

WT 713

Telefon 043 259 55 26

E-Mail

Die Fachstelle Lärmschutz ist beauftragt, die Lärmschutzverordnung des Bundes (LSV) im Kanton Zürich zu vollziehen. Die LSV basiert auf dem Umweltschutzgesetz und soll vor schädlichem und lästigem Lärm schützen.
Die Fachstelle unterstützt die Entwicklung im Bereich Lärmschutz, indem sie forscht und ausbildet.
Die Zusammenarbeit mit den wichtigsten Akteuren sichert Aktualität, Richtigkeit und Praxisnähe.

Wozu forschen?

Lärm ist an und für sich eine vielfältige, komplexe Materie. Der Schutz vor Lärm wird dadurch auch nicht einfacher. Hinzu kommt, dass am Vollzug der Lärmschutzverordnung verschiedene Stellen mit unterschiedlichen Interessen beteiligt sind.
In der Praxis stellen sich immer wieder neue Fragen. Laufend müssen spezielle Lärmprobleme gelöst werden. Die Fachstelle Lärmschutz versucht, die Probleme von der Lärmfront in die laufende Forschungstätigkeit von Fachverbänden und der EMPA einzubringen.

Wozu ausbilden?

Es ist sodann Sache der Fals, diese und andere Entwicklungen im Fachwissen aufzuarbeiten, in die aktuelle Vollzugspraxis einzubinden und diese Vollzugspraxis weiterzuvermitteln, also zurück an die Lärmfront.
Das Ziel ist, dass alle am Vollzug der Lärmschutzverordnung Beteiligten über das notwendige aktuelle Wissen verfügen und auf hohem technischen Niveau zusammenarbeiten. Mit aktuellen Grundlagen und präzisen Daten erreichen sie Lösungen, die alle Ansprüche gebührend berücksichtigen, bei Sanierungen genauso wie bei neuen Vorhaben.

Interessierte werden per E-Post über Änderungen und Neuigkeiten benachrichtigt.

Was sind die rechtlichen Grundlagen?

Basis für den Auftrag ist das vom Schweizer Souverän beschlossene Umweltschutzgesetz (USG) vom 7. Oktober 1983, das unter anderem vor Lärm schützen soll.
Der Bundesrat hat das Gesetz mit der Lärmschutz-Verordnung (LSV) vom 15. Dezember 1986 für die Umsetzung durch die kantonalen Verwaltungen konkretisiert.

Die verschiedenen allgemeinen und speziellen Bestimmungen von Gesetz und Verordnung wurden und werden im Kanton Zürich durch Regierungsratsbeschlüsse, Weisungen sowie interne und externe Leitfäden laufend verfeinert und aktualisiert, um immer einen möglichst praxisnahen Vollzug zu garantieren. Forschung und Ausbildung an der Front sind hierfür unerlässlich.

Wie und was forschen?

Die Fachstelle beteiligt sich an Projekten der Schweizerischen Gesellschaft für Akustik (SGA), der Vereinigung Schweizerischer Strassenfachleute (VSS) sowie der Vereinigung Schweizerischer Verkehrsingenieure (SVI). Ebenfalls wirkt sie mit an Arbeiten der EMPA im Bereich Strassenlärm.

Wie und wen ausbilden?

An Gemeindeseminaren für Baubewilligungsbehörden werden die Bausekretärinnen und Bausekretäre der Gemeinden angesprochen, welche neue Bauten zu bewilligen haben.
Das notwendige Wissen wird vermittelt und die vorhandenen Hilfsmittel werden vorgestellt, um zu prüfen, ob die Grenzwerte gegenüber der Aussenlärmbelastung eingehalten sind.
Auch die privaten Kontrolleure, welche die Schalldämmung im Gebäudeinnern überprüfen, werden kontaktiert. In Zusammenarbeit mit der Energiefachstelle werden periodische Informationsveranstaltungen durchgeführt.

Wünschen Schulen, Verbände und interessierte Gruppen einen generellen Einstieg in die Lärmproblematik oder wollen sie zu einem speziellen Thema mehr wissen, so ist die Fachstelle gerne bereit, ihre Fachkenntnisse weiterzugeben. Dies kann in der Form eines Vortrag oder als Exkursion geschehen.
Für Hochschulen, Fachhochschulen und Berufsschulen ist diese Dienstleistung kostenlos.

Kontakt

Thomas Gastberger

Bereichsleiter
Dipl. Geograph UZH

WT 712