Lärmdisplay

Dübendorf 2014

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15. Juli - 4. August

 

Lärmschutz bringt nicht nur Lebensqualität, Lärmschutz ist auch Gesetzesauftrag.
Der Strassenlärm ist bei weitem die bedeutendste Lärmquelle für die Menschen im Land und im Kanton. Zum Schutz der Bevölkerung hat der Zürcher Regierungsrat - neben der Prüfung von Bauvorhaben und dem Einbau von Schallschutzfenstern - die Fachstelle Lärmschutz auch mit "Quellenlärmbekämpfung" beauftragt, also mit der Bekämpfung des Lärms am Ort seiner Entstehung.
Dazu gehört unter anderem die Förderung eines lärmsensiblen Handelns aller am motorisierten Verkehr Teilnehmenden.
Die Idee ist, dass es nicht nur wirksamer, sondern auch sparsamer ist, den Lärm nicht zu bekämpfen, sondern ihn gar nicht erst zu produzieren.

LED, Text und Bild gegen Strassenlärm

Die Fachstelle Lärmschutz erfüllt den Auftrag "Quellenlärmbekämpfung" mit Vorträgen in den Berufs- und Mittelschulen sowie mit der alljährlich fortgeführten Sensibilisierungs- und Informationskampagne in den Gemeinden, unter Einsatz mehrerer Bausteine:

  • Ein unübersehbares LED-Ausgabegerät (Lärmdisplay) zeigt laufend den unüberhörbaren Schallpegel an - den Lärm, der herrscht.
  • In Grösse und Aussehen dem Display nachempfundene Stellwände informieren mit illustrierten Sätzen über das Problem "Lärm" und wie er vermieden oder vermindert werden kann.
  • Aufgestellte und ausgehängte Plakate veranschaulichen mit Spruch und Grafik, wen Lärm stört und wer dafür verantwortlich ist.

Lärmdisplay

Damit das Lärmproblem Nummer 1 im Kanton - der Strassenlärm - in den schalloptimierten Cockpits nicht ganz vergessen geht, soll es visuell in gebührliche Erinnerung gerufen werden.

Das Lärmdisplay ist pulsierendes Herzstück der Kampagne.

Lärmdisplay beim Fust, dort, wo der Lärm passiert:

Täglich und nächtlich werden tausende motorbetriebene Fahrzeuge durch die Zürichstrasse gefahren. Viele davon sind "schwerwiegend" (Lastwagen).

Lärmdisplay im Lärm:

Visualisierung des akut verursachten Lärmpegels, für seine Produzenten und seine Konsumenten.

Informationsstellwände

Wer fährt, liest hoffentlich nicht. Wer motorisiert ist, geht manchmal auch zu Fuss. Und wer zu Fuss geht, fährt häufig auch.

Zur Unterstützung und Erklärung der Lärmdisplays werden deshalb an geeigneter Passantenlage Informationsträger (Stellwände, in Form und Farbe dem Display nachempfunden) aufgestellt. Interessierte erfahren in kurzer und prägnanter Form (Text und Grafik) das Wichtigste zum Thema Lärm.

Informationsstellwände beim Publikum, das Lärm sowohl macht wie auch hat:

Informationen in Sachen Lärm und Lärmvermeidung für alle Lärm Produzierenden und alle von Lärm Betroffenen, also für alle,

vis à vis vom Display, beim Fust ...

... und beim Stadthaus.

Plakattafeln

Um die Motorfahrzeug Lenkenden ganz exklusiv anzusprechen, werden Plakattafeln am Strassenrand aufgestellt.

Sie appellieren an die Rücksichtnahme der Individuell Motorisierten gegenüber den Ruhe Bedürftigen, insbesondere gegenüber den Schlaf Suchenden im Strassenlärm der Nacht.

Plakattafeln an der Strasse, die nicht nur zum Ziel der einen, sondern auch zum Lärm der anderen führt:

Plakative Hinweise an die Adresse der Motorisierten bei der Einfahrt ins Siedlungsgebiet, bei der Fahrt durchs Wohngebiet und bei der Ausfahrt aus dem Siedlungsgebiet

  • "Wach. Wach."
  • "Lärm. Stress. Herzinfarkt."
  • "Volles Rohr. Volles Ohr."
  • "Lauter Verkehr. Wache Nacht."
  • "Leise Reifen. Ruhige Fahrt."

für lärmbewusstes Verhalten am Steuer.

Plakataushang

Um die Wirkung der Kampagne zu verdichten, werden die Plakate auch an kommerziellen Werbeflächen ausgehängt.

Plakataushang an ausgesuchter Lage und häufig in bester Gesellschaft von hochglanzpolierter Motorfahrzeug-Reklame:

Plakativer Hinweis auf die Lärmproblematik für alle, für mehr Aufmerksamkeit gegenüber der Lärmproblematik und gegenüber den vom Strassenlärm Betroffenen.

2014 in Dübendorf

Die Aktion steht oder fällt mit dem Erreichen der Leute. Das Display zeigt nur dort Wirkung, wo etwas los ist, nämlich: viel Verkehr - motorisiert und zu Fuss. Damit das Display läuft. Und damit die Information ankommt.

Gegen 100 Städte, Gemeinden und Organisationen im Kanton Zürich, in den Kantonen und im Fürstentum Liechtenstein haben unterdessen bereits an der Kampagne teilgenommen.
Nun wurde die Aktion Mitte 2014 auch (wieder) einmal in Dübendorf durchgeführt.

Die Fachstelle Lärmschutz dankt allen Beteiligten und den Medien für ihre Unterstützung der Aktion in Dübendorf.

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