Lärmdisplay

Luzern LU 2013

Zurück zur Übersicht

Display-Kampagne 2013 in Luzern: Ziele und Vorgehen

Lärmschutz bringt nicht nur Lebensqualität, Lärmschutz ist auch Gesetzesauftrag. Der Strassenlärm ist bei weitem die bedeutendste Lärmquelle für die Menschen im Land und im Kanton. Zum Schutz der Bevölkerung hat der Zürcher Regierungsrat - neben dem Erstellen von Lärmschutzwänden und dem Einbau von Schallschutzfenstern - bei der Fachstelle Lärmschutz auch die "Quellenlärmbekämpfung" in Auftrag gegeben, also die Bekämpfung des Lärms am Ort seiner Entstehung.
Dazu gehört unter anderem die Förderung eines lärmsensiblen Handelns aller am motorisierten Verkehr Teilnehmenden. Die Idee ist, dass es nicht nur wirksamer, sondern auch sparsamer ist, den Lärm nicht zu bekämpfen, sondern ihn gar nicht erst zu produzieren.

Nummer 1 im Kanton: Strassenlärm

Die Fachstelle Lärmschutz des Tiefbauamtes erfüllt den Auftrag "Quellenlärmbekämpfung" mit Vorträgen in den Berufs- und Mittelschulen sowie mit einer alljährlich fortgeführten Sensibilisierungs- und Informationskampagne in den Gemeinden:

  • Ein unübersehbares Ausgabegerät (Lärmdisplay) zeigt laufend den aktuellen Schallpegel an - den Lärm, der herrscht.
  • Eine dem Display entsprechende Stellwand veranschaulicht in Text und Bild, dass Lärm nervt, aber vermieden werden kann.

Der Strassenlärm ist immer noch das Lärmproblem Nummer 1 im Kanton. Damit er in den schalloptimierten Cockpits nicht vergessen geht, soll er visuell in gebührliche Erinnerung gerufen werden.

18. April bis 6. Mai 2013:

Das Lärmdisplay an der Löwenstrasse in Luzern, nahe dem Bourbaki-Panorama, vor dem Cafe Heine, dort, wo der Lärm passiert...

Täglich (und nächtlich!) werden gegen 12'000 motorbetriebene Fahrzeuge durch diesen einspurigen Abschnitt der Löwenstrasse gefahren. Am Tag ist jedes 14te "schwerwiegend" (Lastwagen), in der Nacht jedes 17te (!).

Tag gegen Lärm 2013

Der Lärmdisplay steht im Rahmen des „Tag gegen Lärm“ vom 24. April 2013 am Löwenplatz und soll die Bevölkerung auf die Problematik des Strassenlärms sensibilisieren. Im Zentrum der Aktion steht am 24. April 2013 ein Infostand, bei welchem zusammen mit der kantonalen Dienststelle Umwelt & Energie sowie mit dem TCS über die neuen Reifenetiketten informiert wird. Mit der richtigen Reifenwahl ist man nicht nur leiser, sondern auch sicherer und sparsamer unterwegs!

 

 

 

Lärmdisplay im Lärm:

Visualisierung des akut verursachten Lärmpegels.

Fotodokumentation Lärmdisplay

Bilder 1 - 5 von 5
Bilder 1 - 5 von 5

Informiert lärmarm fahren

Wer fährt, liest nicht. Wer motorisiert ist, geht manchmal auch zu Fuss. Und wer zu Fuss geht, fährt bisweilen auch. Zur Unterstützung und Erklärung der Lärmdisplays werden deshalb an geeigneter Passantenlage Informationsträger (Stellwände, in Form und Farbe dem Display nachempfunden) aufgestellt. Interessierte erfahren in kurzer und prägnanter Form (Text und Grafik) das Wichtigste zum Thema Lärm, Stichworte: "Lärm ist subjektiv", "Lärm macht krank", "Kombinieren statt fluchen und pressieren" und anderes.

Info-Stellwände beim Publikum:

Informationen in Sachen Lärm und Lärmvermeidung für alle Lärm Produzierenden und alle von Lärm Betroffenen, also für alle.

Fotodokumentation Info-Stellwände

Bilder 1 - 5 von 5
Bilder 1 - 5 von 5

2013 in Luzern

Gegen 100 Städte, Gemeinden und Organisationen im Kanton Zürich, in den Kantonen und im Fürstentum Liechtenstein haben unterdessen bereits an der Kampagne teilgenommen. Nun wird die Aktion anfangs 2013 auch einmal in Luzern durchgeführt.

Die Fachstelle Lärmschutz dankt allen Beteiligten und den Medien für ihre Unterstützung der Aktion in Luzern.

Zurück zur Übersicht