Raumplanung

Verkehr auf Umfahrungsstrassen verlagern

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Umfahrungsstrassen bringen aus Sicht des Lärmschutzes nur dann etwas, wenn der verbleibende Verkehr mehr als halbiert wird. Wirklich ruhig ist es allerdings erst, wenn der Verkehr auf 10 Prozent reduziert werden kann.
Eine Umfahrung macht deshalb nur Sinn, wenn der Anteil des Durchgangsverkehrs gegenüber dem Binnen- und Ziel-/Quellverkehr sehr hoch ist. Um Verkehr in diesem Ausmass zu verlagern, sind flankierende Massnahmen wie Strassenraumgestaltungen und Teilsperrungen meist unumgänglich.

Foto eines Lastwagens der durch eine enge Dorfstrasse fährt

 

Neuzeitliche Langstrecken-Schwertransporte geniessen in der mittelalterlichen Altstadt von Grüningen - mit hohem Anteil an Wohnen und stillem Gewerbe - wenig Akzeptanz.

Foto einer Umfahrungsstrasse, welche durch eine Lärmschutzwand von den Siedlungen getrennt ist

 

Gewichtige Nachteile neuer Umfahrungsstrassen am Dorfrand sind die ortsbildprägenden Lärmschutzmassnahmen sowie die Belärmung bisher ruhiger Landschaftsräume.

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