Raumplanung

Mittelinseln und Verkehrsteiler

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Um die Fahrgeschwindigkeit auf 85% (40 bis 45 km/h) zu reduzieren ist es auf Hauptsammelstrassen und Hauptstrassen nicht sinnvoll, angerampte Teil- oder Kissen-Aufpflästerungen im Fahrbahnraum anzubringen. Vielmehr besteht hier die Möglichkeit, durch geeignete Fahrbahnversätze oder Fahrbahnverschwenke entsprechende Geschwindigkeitsreduktionen zu erreichen.

Wirkung von Mittelinseln und Verkehrsteilern in Bezug auf Verkehr, Lärm und anderes

Bewertung 
Geschwindigkeitsreduktion5 km/h
Resultierende Lärmreduktion1.4 dBA
Fahrdynamiksehr gut
Lärmerhöhende Strassenoberflächenein
Impulsgeräuschenein
Kostenhoch
Städtebauliche Einbindungsehr gut

Der Einbau einer Verkehrsinsel ist besonders sinnvoll, wenn die Überquerbarkeit für die Fussgänger verbessert werden soll. Allein hat eine Insel keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit. Kombiniert mit anderen Massnahmen wie zum Beispiel einem Horizontalversatz oder einer Fahrbahnverengung ist hingegen eine deutliche Verringerung der Geschwindigkeit zu erwarten. Um Beschleunigungen zu verhindern, müssen ausserdem andere Massnahmen folgen, in einem Abstand von maximal 100 m. Die erzielte Geschwindigkeitsreduktion ohne zusätzliche Massnahme beträgt im Durchschnitt 5 km/h.

Verengungen sollen nicht an beliebigen Stellen angebracht werden, sondern an gestalterisch oder verkehrstechnisch wichtigen Punkten. Die maximale Abschnittslänge zum nächsten verkehrsberuhigenden Element soll bei 50 bis 100 m liegen, um übermässige Beschleunigungen zu vermeiden.

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