Raumplanung

Tempo-30-Zonen

Zurück zur Übersicht

Zu Tempo-30-Zonen gehören Gebiete, mit oder ohne flankierende Massnahmen, in denen die signalisierte Geschwindigkeit flächenhaft 30 km/h beträgt. Durch Tempo-30-Zonen entsteht eine Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Verkehrsverhaltens, eine Abnahme der mittleren Geschwindigkeit und in den meisten Fällen ein homogenerer Verkehrsfluss.

Reduktion des Dauerschallpegels

Die Resultate von Messkampagnen in Tempo-30-Zonen in der Schweiz ergeben je nach Situation ganz unterschiedliche Reduktionen des Dauerschallpegels (Mittelungspegel Leq).

Tempo 30-Zonen ohne flankierende Massnahmen

Hier beträgt die erzielte Geschwindigkeitsreduktion im Durchschnitt in der Schweiz nur 2 km/h. Die erzielten Pegelreduktionen betragen in den günstigsten Fällen 1 bis 1.5 dBA.

Eine Lärmpegelminderung ist also selten zu erwarten. In einigen Fällen wurde sogar eine Pegelzunahme um bis zu 0.5 dBA festgestellt.

Tempo-30-Zonen mit flankierenden Massnahmen

Hier beträgt die erzielte Geschwindigkeitsreduktion in der Schweiz im Durchschnitt 7 km/h. Dieser entspricht eine durchschnittliche Pegelreduktion von
2 dBA. Die besten Ergebnisse ergaben eine Reduzierung des Dauerschallpegels um bis zu 3 dBA mit einer effektiven Reduzierung der Geschwindigkeit von 50 auf 30 km/h.

Die Umweltentlastung wird von den Anwohnern oft stärker empfunden, als messtechnisch nachgewiesen werden kann.

Tempo-20-Zonen

Durch die Gestaltung des Strassenraumes als Tempo-20-Zonen, Spielzonen und Begegnungszonen ist keine Minderung des Strassenlärms zu erwarten, da solche Zonen nur für bereits verkehrsarme Bereiche ohne relevanten Strassenlärm gedacht sind.

Zurück zur Übersicht