Wetzikon

Zürcher- und Weststrasse werden saniert und sicherer gemacht

Der Kanton Zürich nimmt in Wetzikon ab Dezember 2019 an der Zürcherstrasse zwischen der Liegenschaft Zürcherstrasse Nr. 91 und der Kreuzung Medikon sowie an der Weststrasse zwischen der Kreuzung Medikon und dem Kreisel Usterstrasse verschiedene bauliche Massnahmen vor. Sie werden die Verkehrssicherheit, den Verkehrsablauf sowie die Fahrplanstabilität des öffentlichen Verkehrs verbessern. Gleichzeitig ersetzen die Stadtwerke Wetzikon die Werkleitungen für Wasser, Erdgas und Strom.

Zwischen der Kreuzung «Medikon» und dem Kreisel Usterstrasse (Weststrasse) sind verschiedene Instandsetzungs- und Ausbauarbeiten notwendig. Auf dem ganzen Projektperimeter muss der Strassenbelag erneuert werden. Daneben sollen auch die Bushaltestellen hindernisfrei ausgebaut und die Fussgängerübergänge mit Schutzinseln versehen werden. Zudem wird die Weststrasse verbreitert, um einen beidseitigen Veloweg erstellen zu können.

Zusätzlich wird auf der Kreuzung Zürcher- und Haldenstrasse eine neue Lichtsignalanlage erstellt, die mit jener der Kreuzung «Medikon» koordiniert ist und damit den gesamten Verkehrsfluss an diesem Knotenpunkt verbessert. Damit erhöht das in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Wetzikon ausgearbeitete Projekt nicht nur die Sicherheit für Velofahrende und Fussgänger, es sorgt auch für eine bessere Fahrplanstabilität der Busse und einen besseren Anschluss an die S-Bahn in Wetzikon.

Die Gesamtkosten für dieses Strassenprojekt betragen 15,57 Millionen Franken. Der Stadtrat Wetzikon beteiligt sich mit Beschluss vom 24. Juni 2015 mit einem Beitrag von 1,7 Millionen Franken für bauliche Belange der Stadt Wetzikon an den Gesamtkosten. Der Regierungsrat hat die gebundenen Ausgaben für die Instandsetzungsarbeiten in der Höhe von 11,01 Millionen Franken am 11. Mai 2016 bewilligt. Der Kantonsrat hat den Objektkredit für die zusätzlichen Ausbauarbeiten von 4,56 Millionen Franken am 23. Januar 2017 gutgeheissen.

Das kantonale Tiefbauamt hat mit den Bauarbeiten im Dezember 2019 begonnen. Die Bauzeit beträgt rund zwei Jahre.