Limmattal

Birmensdorfer-/Feldstrasse Urdorf

Siedlungsverträglichere Gestaltung

Der Kanton Zürich und die Gemeinde Urdorf wollen die Birmensdorferstrasse und die Feldstrasse im Zentrum von Urdorf sicherer und siedlungsverträglicher gestalten. Zu diesem Zweck hat der Regierungsrat im Juni 2016 eine gebundene Ausgabe von 5,77 Millionen Franken bewilligt und der Kantonsrat hat Ende Mai 2017 den neuen Ausgaben von 3,94 Millionen einstimmig zugestimmt.

Die Eröffnung der Westumfahrung Zürich hat dazu geführt, dass die Birmensdorferstrasse und die Feldstrasse in Urdorf vom Verkehr entlastet worden sind. Deshalb hat der Kanton Zürich in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Urdorf ein Betriebs- und Gestaltungskonzept erarbeitet, mit dem die beiden Kantonsstrassen siedlungsverträglicher gestaltet werden und die Verkehrssicherheit erhöht werden kann.

Bereits früher realisiert worden ist der südliche Abschnitt der Birmensdorferstrasse vom Kreisel Zentrum bis zum Dorfausgang Oberurdorf. Nun ist geplant, die Feldstrasse, die vor rund 30 Jahren als Autobahnzubringer gebaut wurde, im Abschnitt zwischen dem bestehenden Kreisel Schlierenstrasse bis zur Einmündung in die Birmensdorferstrasse ortsbildgerecht zu gestalten. Der bisher vierspurige Abschnitt zwischen der Einmündung Im Embri bis zur Einmündung Birmensdorferstrasse wird auf zwei Fahrspuren reduziert. Die Kreuzung Feldstrasse/Birmensdorferstrasse wird mit einem Betonkreisel ausgestattet. Die Birmensdorferstrasse wird im Abschnitt zwischen dem neuen Betonkreisel und der nördlich gelegenen Einmündung In der Luberzen ebenfalls siedlungsverträglicher gestaltet. Im gesamten Projektperimeter werden zudem die Bushaltestellen behindertengerecht ausgebaut, die Entwässerung und die Strassenbeleuchtung erneuert und angepasst sowie ein neuer Strassenbelag eingebaut.

Die Gesamtkosten des Strassenprojekts betragen 11,87 Millionen Franken. Der Beitrag der Gemeinde Urdorf beträgt 2,16 Millionen Franken. Der Regierungsrat hat im Juni 2016 eine gebundene Ausgabe von 5,77 Millionen Franken für die Sanierung des Belags und die Erneuerung der Entwässerung genehmigt und der Kantonrat hat Ende Mai 2017 die neuen Ausgaben in der Höhe von 3,94 Millionen Franken bewilligt.

Das kantonale Tiefbauamt plant, mit den Bauarbeiten im Herbst 2017 zu beginnen. Die Bauzeit beträgt rund zwei Jahre.