Limmattal

Gaswerkbrücke Schlieren

Instandsetzung und Ausbau auf drei Spuren

Die Gaswerkbrücke in Schlieren war in einem schadhaften Zustand und musste instandgesetzt werden. Mit der Instandsetzung wurde sie von zwei auf drei Fahrspuren ausgebaut. Der Regierungsrat hatte im Mai 2017 die Ausgabe von 9,76 Mio. Franken bewilligt und das Projekt festgesetzt. Die Bauarbeiten begannen am 12. Juni 2017 und wurden Mitte Juni 2018 abgeschlossen.

Bereits vor der Instandsetzung passierten täglich rund 15‘000 Fahrzeuge auf der Bernstrasse die Gaswerkbrücke. Mit der Inbetriebnahme der Limmattalbahn soll der Durchgangsverkehr im Raum Schlieren/Dietikon in Ost-West-Richtung künftig über die Bernstrasse abgewickelt werden. Um diese Verkehrsverlagerung und damit die Entlastung des Schlieremer Zentrums zu ermöglichen, wurden seit dem Sommer 2016 verschiedene Kreuzungen, Strassen und Brücken in Schlieren, Dietikon und Urdorf um- und ausgebaut.

Ausbau von zwei auf drei Fahrspuren

Dazu gehörte auch die Gaswerkbrücke in Schlieren. Das vom Kanton erarbeitete Projekt umfasste die Instandsetzung und Verstärkung der Brücke, so dass sie nun auch von grossen Schwertransporten genutzt werden kann. Die Fahrbahngeometrie auf der Brücke und auf den Zufahrtsrampen wurde so angepasst, dass eine zweite Fahrspur Richtung Baden erstellt werden konnte. Dazu mussten die bestehenden Rad- und Gehwege zurückgebaut werden. Die Fussgänger und Velofahrer werden seither nicht mehr über die Brücke, sondern entlang der Gaswerk- und Industriestrasse geführt. Weiter gehörten zum Projekt auch die Erneuerung der Fahrbahnbeläge und der Wasserleitung, der Rückbau der Beleuchtung entlang der Bernstrasse sowie die Anpassung der Beleuchtung im Kreuzungsbereich zur Industrie- und Gaswerkstrasse.

Der Regierungsrat hatte für das Projekt 9,76 Millionen Franken bewilligt, die Stadt Schlieren beteiligte sich mit 1,495 Millionen Franken. Das Projekt lag vom 18. November bis 17. Dezember 2016 öffentlich auf. Innerhalb der Auflagefrist sind zwei Einsprachen eingegangen, die projektbezogene Begehren enthielten. Mit einer Partei konnte eine einvernehmliche Lösung gefunden werden, worauf diese Einsprache zurückgezogen wurde. Die zweite Einsprache hat der Regierungsrat abgewiesen.

Die Bauarbeiten, die zuerst eine Teilsperrung und danach eine Vollsperrung der Brücke bedingten, begannen am 12. Juni 2017 und dauerten bis Mitte Juni 2018.