Bassersdorf

Sanierung und Umbau der Baltenswiler- und Zürichstrasse verzögern sich

Im Zentrum von Bassersdorf müssen die Baltenswiler- und die Zürichstrasse saniert werden. Gleichzeitig soll durch den Bau eines neuen Kreisels sowie mit weiteren Massnahmen der Verkehr verflüssigt und die Verkehrssicherheit erhöht werden. Der Regierungsrat hat dazu im November 2018 rund 8,2 Millionen Franken bewilligt und das Strassen­projekt festgesetzt. Gegen diesen Beschluss ist der Rechtsweg be­schritten worden. Dadurch verzögert sich der für Frühling 2020 geplante Baubeginn auf un­bestimmte Zeit.

Die Baltenswilerstrasse und die Zürichstrasse in der Gemeinde Bassersdorf müssen saniert werden. Die Gemeinde Bassersdorf möchte in diesem Zusammenhang den Strassenraum aufwerten. Auf Basis eines gemeinsam erarbeiteten Betriebs- und Ge­staltungskonzepts (BGK) plant der Kanton nebst der Instandsetzung der Fahrbahn den Neubau eines Kreisels in der Baltenswiler-/Dietlikonerstrasse. Zudem soll die Kreuzung Baltenswiler-/Zürichstrasse mit einer Lichtsignalanlage ausgerüstet werden. Ziel des Projekts ist es, den Verkehr auf der Hauptachse zu verflüssigen und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.

Verkehrssicherheit wird erhöht

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird auf der Baltenswilerstrasse im Abschnitt Bahnhofstrasse bis Bodenacherstrasse ein beidseitiger Velostreifen markiert. Ab der Bodenacherstrasse werden Velofahrende in den bestehenden Rad-/Gehweg geführt, der dazu teilweise angepasst wird. Im Zuge der Arbeiten werden zudem die Bushaltestellen hindernisfrei ausgebaut sowie die Strassenentwässerung und die Beleuchtung angepasst.

Baubeginn verzögert sich auf unbestimmte Zeit

Die öffentliche Auflage des Bauprojekts und des Landerwerbsplans gemäss Strassen­gesetz erfolgte vom 26. Mai bis 27. Juni 2017. Innerhalb der Auflagefrist wurden sieben Einsprachen eingereicht, die projektbezogene und teilweise auch enteignungsrechtliche Begehren enthielten. Mit drei Einsprechenden konnte im Rahmen der Einigungsverhand­lungen eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Die vier weiteren Einsprachen hat der Regierungsrat mit der Projektfestsetzung abgewiesen, soweit darauf einzutreten war. Zwei Einsprechende haben gegen diesen Beschluss beim Verwaltungsgericht Beschwerde eingereicht und Projektänderungen verlangt. Deshalb kann das kantonale Tiefbauamt den geplanten Baubeginn vom Frühling 2020 nicht einhalten. Wann mit den Bauarbeiten begonnen werden kann, ist offen.