Abgeschlossene Projekte 2018

Zell (Kollbrunn)

Unfallschwerpunkt in Kollbrunn wurde mit einem Kreisel entschärft

Um einen Unfallschwerpunkt im Ortsteil Kollbrunn auf dem Gemeindegebiet von Zell zu entschärfen, wurde die Kreuzung Tösstal-/Dorf-/Weisslingerstrasse zu einem Kreisel umgebaut. Weiter wurde die Dorfstrasse saniert und zu einer Tempo-30-Zone umgestaltet. Die Bauarbeiten dauerten von Juli 2017 bis Dezember 2018.

Die Dorf-/Bolsternstrasse im Ortsteil Kollbrunn auf dem Gemeindegebiet von Zell ist eine regionale Verbindungsstrasse, auf der täglich rund 2'800 Fahrzeuge verkehren. Sie war in einem schlechten Zustand und musste saniert werden. Daher wurden auf der Dorfstrasse zwischen der Kreuzung Tösstalstrasse und dem Bahnübergang der Fahrbahnbelag, die Trottoirbeläge sowie sämtliche Randabschlüsse erneuert. Um einen Unfallschwerpunkt zu entschärfen und um den Verkehrsfluss zu verbessern, wurde die Kreuzung Tösstal-/Weisslinger-/Dorfstrasse zu einem Kreisel umgebaut. Dazu wurde auch die Kanalbrücke an der Weisslingerstrasse umgebaut und erweitert. Beim neuen Kreisel wurde ein Fussgängerstreifen erstellt und im Bereich der Schule die Überquerung der Strasse für Fussgänger verbessert. Und schliesslich wurde die Dorfstrasse zu einer Tempo-30-Zone umgestaltet. Dazu wurde an einzelnen Stellen die Fahrbahn verschmälert. Daneben fanden Anpassungen an der Strassenentwässerung statt. Im Abschnitt zwischen der Kreuzung Tösstalstrasse und der Kreuzung Haspelstrasse wurde die Strassenbeleuchtung erneuert.

Gemeinde ist mit an Bord

Die Gesamtkosten für dieses Strassenprojekt betrugen rund 4,9 Millionen Franken. Die Gemeinde Zell hat sich mit einem Beitrag von 183'000 Franken beteiligt.

Die öffentliche Auflage des Bauprojekts und des Landerwerbsplans gemäss Strassengesetz erfolgte vom 21. Oktober bis 21. November 2016. Innerhalb der Auflagefrist waren zwei Einsprachen eingegangen. Sie enthielten projektbezogene und teilweise enteignungsrechtliche Begehren. Mit einer Partei konnte im Rahmen der Einigungsverhandlungen eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Die zweite Einsprache wurde mit der Projektfestsetzung vom Regierungsrat abgewiesen.

Die Bauarbeiten dauerten vom 10. Juli 2017 bis Mitte Dezember 2018.