Verkehrssicherheit an der Schaffhauserstrasse in Bülach wird erhöht

28.06.2018 - Medienmitteilung

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Die Schaffhauserstrasse in Bülach ist im Abschnitt zwischen dem Anschluss Bülach Nord an die kantonale Autobahn A51 und der Kreuzung Fangleten-/Schützenmattstrasse in einem schadhaften Zustand und muss instandgesetzt werden. Zudem wird die Kreuzung mit dem Ausbau und der Installation einer Lichtsignalanlage sicherer gemacht und an die künftigen Anforderungen angepasst. Der Regierungsrat hat dieses Strassenprojekt festgesetzt und eine Ausgabe von rund sechs Millionen Franken bewilligt.

Um das ehemalige Industrie- und Gewerbegebiet Bülach Nord entwickeln und intensiv nutzen zu können, arbeiteten die Stadt Bülach und das Amt für Verkehr (AFV) gemeinsam das Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) Bülach Nord aus. Mit Beschluss vom 18. Mai 2015 setzte der Gemeinderat der Stadt Bülach die revidierte Richt- und Nutzungsplanung Bülach Nord fest. Demnach soll die kantonale Schaffhauserstrasse vom Autobahn-anschluss A51 bis auf Höhe des Ettersbüelwegs an die zukünftig intensivere Nutzung angepasst und deshalb ausgebaut werden.

Etappierung des Strassenprojekts

Die intensivere Nutzung besteht einerseits aus der neuen Überbauung «Bülachguss», bei der etappenweise insgesamt 490 Wohnungen sowie Büro- und Gewerbeflächen bezogen werden. Dieses Areal ist über die Fangletenstrasse erschlossen. Andererseits entsteht auf dem Areal der ehemaligen Glashütte ein neues Quartier mit rund 560 Wohnungen und über 20’000 m2 Gewerbefläche. Auf dem Glasi-Areal wird aber frühestens 2021 Leben einkehren. Aufgrund dieser unterschiedlichen Termine hat der Kanton beschlossen, die Umsetzung des Betriebs- und Gestaltungs¬konzept für die Schaffhauser¬strasse zu etappieren und den Ausbau der Kreuzung Schaff¬hauser-/Schützenmatt-/Fangleten¬strasse vorzuziehen. Damit ist gewährleistet, dass die Kreuzung den hauptsächlich ab 2019 eintretenden Mehrverkehr des Areals «Bülachguss» bewältigen kann.
Das kantonale Strassenprojekt, das im Einvernehmen mit der Stadt Bülach projektiert worden ist, umfasst nebst der Instandsetzung der Fahrbahn vor allem den Ausbau der Kreuzung Schaffhauser-/Schützenmatt-/Fangletenstrasse. Diese wird zudem mit einer Lichtsignalanlage ausgestattet. Im Weiteren werden die Strassenbeleuchtung sowie die Strassenentwässerung erneuert und den neuen Gegebenheiten angepasst.

Baubeginn im Herbst 2018 geplant

Die öffentliche Auflage des Bauprojekts (inklusive Rodungsgesuch) erfolgte gemäss Strassengesetz vom 17. November bis 18. Dezember 2017. Innerhalb der Auflagefrist gingen fünf Einsprachen ein, die projektbezogene Begehren enthielten. Gegen das Rodungsgesuch wurde keine Einsprache erhoben. Mit vier Einsprechenden konnte im Rahmen der Einigungsverhandlungen eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Die verbleibende Einsprache hat der Regierungsrat mit der Projektfestsetzung teilweise gutgeheissen und teilweise abgewiesen.

Der Regierungsrat hat für das Strassenprojekt eine Ausgabe von 5,977 Millionen Franken bewilligt, wobei der Stadt Bülach für den Ausbau der beiden Einmündungen 2,901 Millionen Franken in Rechnung gestellt werden. Diesen Betrag hat der Stadtrat Bülach bereits am 13. Dezember 2017 als gebundene Ausgabe bewilligt. Sofern gegen den Regierungsrats¬beschluss innert der 30-tägigen Rekursfrist keine Beschwerde erhoben wird, plant das kantonale Tiefbauamt, im Herbst 2018 mit den Bauarbeiten zu beginnen. Die Bauzeit beträgt rund ein Jahr.  

(Medienmitteilung des Regierungsrates)

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